DANKE
Renovierung
von Denkmale, Marterl und Wegkreuze
in unserer Gemeinde
Die Renovierung
unserer Denkmale war der Bevölkerung in unserer Gemeinde immer ein Anliegen.
Der jüngste Beweis zeigt, dass das Kirchensteigmarterl vor etwa 100 Jahren
(1900) neu errichtet wurde.
Ständig war man damit beschäftigt mittels Kalkanstrich die Marterl
vor Witterungseinflüssen zu schützen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen
von Spezialisten stellte sich das als gute Lebenversicherung für die Marterl
heraus.
Einzelne Personen, Vereine und Gemeinde sind ständig bemüht diese
Kulturgüter zu erhalten. Dafür gebührt allen beteiligten ein
großer Dank.
Im Jahr 2003 sind durch drei Personen (KARNER Georg , WOLF Josef und HÖFINGER Franz) unter Schirmherrschaft des ÖKB-OV NIEDERRUßBACH UND UMGEBUNG wieder solche Erhaltungsmaßnahmen eingeleitet worden.
Die Errichtung
von Marterl, Denkmale, Wegkreuze und Kapellen hat eine lange Geschichte.
Die Bedeutung für die Entstehung solcher Objekte sind sehr Unterschiedlich.
Allgemein wurden sie für Personen errichtet die an diesem Ort verstorben
sind oder nach einem Unfall überlebten.
Zur Erinnerung an Menschen und Völker die ihr Leben bei Kriege verloren
haben.
An Kriegsschauplätzen wie z.B.: Jedenspeigen/Dürnkrut, am Asparner-Siegesplatz
wo Napoleon am 21.und 22 Mai 1809 von Erzherzog Karl geschlagen wurde oder in
Nursch, wo das Preussendenkmal an den Rückzug von der Schlacht bei
Königgrätz 1866 erinnert.
Sie wurden auch an markanten Orten errichtet die eine wichtige Rolle spielten.
Das war an Stellen, an welche Straftäter (Malefizpersonen) wie beim Richterkreuz
übergeben wurden.
Die Schweden besetzten während des 30jährigen Krieges unter ihrem Feldherr Lennart TORSTENSON in der Zeit von 15. März 1645 bis September 1646 weite Gebiete von Niederösterreich. Sie wollten Wien einehmen, was ihnen jedoch nicht gelang. Ihr Hauptquartier war die BURG-KREUZENSTEIN. Am 4. August 1646 befreite der Feldherr Reichsgraf von Puchheim mit seinem Heer die Stadt KORNEUBURG von den Schweden. Der HABSBURG KAISER FERDINAND 3., ließ am Hof in WIEN zum Dank für die überstandene Gefahr durch die Schweden eine Mariensäule errichten (die Gottesmutter ist die Schutzpatronin von Österreich). Das war der Grund für viele Gemeinden in NIEDERÖSTERREICH ebenfalls in ihren Gemeinden Wegkreuze zu Ehren der Muttergottes aufzustellen. Diese Wegkreuze bekamen den Namen "SCHWEDENKREUZE".
Diese sind in Niederrußbach das Kirchensteigmarterl das weiße Kreuz und das Rabakreuz auf der Leben neben dem Beilspielkeller.
Vorhaben:
Aufgrund der hohen Kosten der letzten Renovierungsarbeiten von "Dreifaltigkeit
und Weißes Kreuz" (~ 10.000. €) sind wir leider finanziell in
einer Notlage. Natürlich gibt es immer Bedarf an Sanierungsarbeit.
2010 wird das Bäckerkreuz am Weinberg renoviert. Das Marterl wurde bereits
2008 abgebaut und zur Werkstätte unseres Steinmetzmeisters nach Guntersdorf
transportiert.
Mit Ihrer Hilfe können wir auch dieses Projekt abschließen!
DANKE!
Kontonummer siehe oben